Eine neue Art der Wertschöpfung
Commons-Based Peer Production (CBPP) ist eine Produktionsmethode. Commons sind geteilte Ressourcen, die von ihren Produzent:innen selbst verwaltet werden. Dies ist oft Wissen, es können aber auch physische Güter sein. Peer Production ist die Produktion durch gleichberechtigte Peers, also produzierende Personen. CBPP steht demnach für die Produktion selbst verwalteter Ressourcen von gleichberechtigten Produzent:innen.
Offenes Wissen
CBPP widerspricht in seiner Grunddefinition den klassischen Erklärungsansätzen der Volkswirtschaftslehre. Und doch haben viele CBPP-basierte Güter bereits Einzug in den Alltag gehalten, beispielsweise in der Form von Software.
CBPP bedeutet in der Regel, dass der Wertschöpfungsprozess allen Personen offensteht, die zu einem Produkt beitragen können. Das Wissen aller Teilnehmenden wird gebündelt und kostenlos geteilt. Die Mitarbeit an CBPP-Projekten erfolgt deshalb oft über andere als finanzielle Anreize.
Ökonomisches Potential
Technik, die die Menschen wollen
Unsere Ziele
Ein zentrales Ziel der Projekte des New Production Institute ist es, mit Hilfe von CBPP die Einführung und Entwicklung von offenen Fabrikations- und Open Source Hardware-Laboratorien, also Open Labs, zu unterstützen. Diese sollen als Bildungs-, Qualifizierungs- und Innovationsinkubatoren in Kooperation mit lokalen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und den Communities – also Tüftler:innen, Start-Ups und Bürger:innen – funktionieren.
Ein Ergebnis hiervon soll das Empowerment sein, also Menschen auf lokaler Ebene mit den Kenntnissen, Fähigkeiten und notwendigen technischen Mitteln auszustatten, um sich an lokalen und globalen, nachhaltigen Wertschöpfungsprozessen beteiligen zu können.